Der Akku – kurz für Akkumulator – ist das Herzstück jeder E-Zigarette. Er liefert die elektrische Energie, die benötigt wird, um über die Heizwendel im Verdampfer das Liquid zu verdampfen. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Batterien lassen sich Akkus wieder aufladen und somit mehrfach verwenden – was sie zur idealen Energiequelle für das tägliche Dampfen macht.
Welche Akkus werden in E-Zigaretten verwendet?
In E-Zigaretten werden fast ausschließlich moderne Lithium-Ionen Akkus (Li-Ion) eingesetzt. Sie zeichnen sich durch eine besonders hohe Energiedichte im Verhältnis zur Größe aus – ideal für kompakte Geräte. Ein Memory-Effekt wie bei älteren NiMH-Akkus existiert bei Li-Ion Akkus nicht. Dafür reagieren sie empfindlicher auf Wärme und Kälte beim Laden, weshalb das richtige Laden entscheidend für die Lebensdauer ist.
Akkutypen bei E-Zigaretten: fest verbaut vs. Wechselakku
Im Wesentlichen begegnen uns zwei Typen:
🔋 Fest verbaute Akkus
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Speziell für ein bestimmtes E-Zigaretten-Modell gebaut
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Laden per USB / USB-C direkt am Gerät
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Kein Wechseln möglich – bei Defekt muss das Gerät ersetzt werden
🔋 Wechselbare Akkuzellen (Akkuträger)
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Handelsübliche Zellen, die in einen Akkuträger eingesteckt werden
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Nicht exklusiv für E-Zigaretten gebaut
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Aktuell setzt sich der Typ 18650 durch – kompakte Maße bei hoher Energiedichte
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Flexibler und langlebiger im Dauerbetrieb
Was bedeutet mAh beim Akku?
Die Kapazität eines Akkus wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Je höher der mAh-Wert, desto mehr Energie kann der Akku speichern und desto länger hält er zwischen zwei Ladevorgängen. Für das Dampfen gilt: Ein höherer mAh-Wert bedeutet mehr Züge pro Ladung – besonders relevant für Vielzieher oder Nutzer leistungsstarker Geräte.
Sub-Ohm Dampfen: Warum der Entladestrom so wichtig ist
Beim Sub-Ohm Dampfen wird die Heizwendel besonders stark belastet. Hier ist unbedingt darauf zu achten, dass die verwendete Akkuzelle einen ausreichend hohen Entladestrom (Ampere) zur Verfügung stellen kann. Ein zu schwacher Akku kann bei hoher Belastung überhitzen, seine Lebensdauer drastisch verkürzen oder im schlimmsten Fall gefährlich werden. Immer nur Akkus mit ausgewiesenem, ausreichendem CDR-Wert (Continuous Discharge Rating) für Sub-Ohm verwenden.
Akku-Lebensdauer verlängern: So lädst du richtig
Die Haltbarkeit eines Akkus hängt maßgeblich von der Art des Ladevorgangs ab:
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Schnellladung ohne intelligentes Ladegerät verkürzt die Lebensdauer erheblich
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Schonendes Laden mit 300–500 mA und einem intelligenten Ladegerät verlängert sie deutlich
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Die längste Lebensdauer wird erreicht, wenn der Ladestand dauerhaft zwischen 40% und 80% gehalten wird
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Eine komplette Entladung auf 0% sollte unbedingt vermieden werden – die Schutzschaltung moderner E-Zigaretten verhindert dies in der Regel automatisch
Was ist ein Ladezyklus?
Als Ladezyklus gilt die vollständige Ladung eines Akkus von 0% auf 100%. Wichtig zu wissen: Ein Ladezyklus entspricht nicht zwingend einem einzelnen Ladevorgang. Zwei Aufladungen von je 50% auf 100% entsprechen zusammen ebenfalls nur einem einzigen Ladezyklus. Li-Ion Akkus halten je nach Qualität und Pflege typischerweise zwischen 300 und 500 Ladezyklen.
Häufige Fragen zum E-Zigaretten Akku
Was ist ein Akku bei der E-Zigarette?
Der Akku – kurz für Akkumulator – ist der wiederaufladbare Energiespeicher der E-Zigarette. Er versorgt die Heizwendel im Verdampfer mit Strom, die dann das Liquid erhitzt und verdampft.
Was bedeutet mAh bei einem E-Zigaretten Akku?
mAh steht für Milliamperestunden und gibt die Kapazität des Akkus an. Je höher der Wert, desto länger hält der Akku zwischen zwei Ladevorgängen durch. Ein typischer E-Zigaretten-Akku liegt zwischen 1.500 und 5.000 mAh.
Welcher Akku eignet sich für Sub-Ohm Dampfen?
Für Sub-Ohm Dampfen werden Akkuzellen mit hohem Entladestrom (CDR) benötigt – mindestens 20A, besser 25A oder mehr. Der 18650-Typ von namhaften Herstellern wie Sony, Samsung oder LG ist hierfür besonders verbreitet und erprobt.
Wie verlängere ich die Lebensdauer meines E-Zigaretten Akkus?
Lade den Akku mit einem intelligenten Ladegerät bei 300–500 mA. Vermeide vollständige Entladungen und halte den Ladestand idealerweise zwischen 40% und 80%. Schütze den Akku vor extremer Hitze und Kälte beim Laden.
Was ist der Unterschied zwischen einem fest verbauten Akku und einem Wechselakku?
Ein fest verbauter Akku ist fest im Gerät integriert und wird per USB geladen. Ein Wechselakku – z. B. der 18650-Typ – wird in einen Akkuträger eingesteckt und extern geladen. Wechselakkus sind flexibler und im Dauerbetrieb oft langlebiger.

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